Werkstattböcke

In den letzten Wochen entstanden im Eigenbaukombinat vier Werkstattböcke. Diese bilden mit entsprechenden Querstreben eine große Auflagefläche und helfen so beim Zuschnitt großer Platten. Die Herausforderungen beim Bau dieser Böcke bestand in den klassischen Holzverbindungen.

Nach dem Entwurf der Böcke in QCad und Sketchup wurden alle Teile an der Kappsäge zugeschnitten. Anschließend wurden die Zapfen mit der japanischen Handzugsäge zurechtgesägt.

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Besonders mühsam war im Anschluss das Ausstämmen der Zapfenlöcher. Hierfür wurde zuerst grob vorgebohrt und anschließend mit Stechbeitel und Klüfpel möglichst passgenau nachgearbeitet. Besonders hilfreich war hierbei die Hinterzange der Hobelbank, mit der die entsprechenden Werkstücke fixiert werden konnten.

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Die Stabilität der Böcke beruht neben einer Verleimung, auf der Spreizung der Zapfen. Die im Vorfeld gefertigten Hartholzkeile wurden hierzu in die Zapfenschlitze eingeschlagen und im Anschluss abgesägt und plan geschliffen.

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Zur Befestigung der oberen Querlatten wurden Hartholzrundestäbe mit 8mm Durchmesser verwendet. Diese wurden, nach dem Vorbohren der Löcher am Bohrständer, eingeschlagen.

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Zur Verleimung kamen die neuen Korpuszwingen von Bessey zum Einsatz. Die besonders großen Auflageplatten ermöglichen ein druckstellenfreies Spannen ohne zusätzliche Unterleghölzer.

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Abschließend noch ein paar Fotos. Aufgenommen mithilfe unserer Fotostudioausrüstung. [gallery link=“file” ids=“2439,2444,2440”]


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