Noch eine Kiste: Papierhandtuchspender

Für Besucher werden im Eigenbaukombinat Papierhandtücher vorgehalten. Bislang lagen diese lose auf einer Ablage über dem Waschbecken – kein schöner Anblick. Darüber hinaus wurde mehr Papier als notwendig verbraucht. Ein Handtuchspender sollte Abhilfe schaffen. Kommerzielle Angebote aus Kunststoff oder Stahlblech versprühen den Charme einer Bahnhofstoilette. Eine selbstgebaute Holzkiste würde mehr Gemütlichkeit spenden.

Als Material wurde Pappel-Multiplex gewählt. Mit der Materialstärke von 12 mm verbindet sich die Hoffnung auf Standsicherheit auch für Benutzer, die nach einer Schicht an der Feldschmiede ihre Hände reinigen wollen. Schöner Nebeneffekt der oppulenten Wandstärke: Trotz des günstigen Materials wirkt der Spender wertig. Unterstrichen wird das durch Kupferscharniere nebst Kupferschrauben, -muttern und … -unterlegscheiben. Die Kiste soll schließlich den rauen Bedingungen in der Nasszelle widerstehen!!!111einself . Die Personalisierung erfolgte durch Lasergravur. Ein erster Funktionstest offenbarte Deckelklappern bei Papierentnahme. Abhilfe schafften Verschlussmagnete von Zigarettenpapierheftchen, die dank ihres Durchmessers von 5 mm bündig in die Vorderwand eingeklebt werden konnten. Zusammen mit vier Schrauben im Deckel halten sie die Kiste bei Benutzung sicher geschlossen. Das Finish erhielt die Kiste durch Hartwachsöl. Die Kosten für Material und Maschinenzeiten (CNC-Fräse und Lasercutter) lagen bei ca. 25,- €. Die Vorlage für 3,175 mm-Fräser (18 Zoll) findet sich hier.

Ausgangszustand
CNC-Fräsen
Kupferscharniere
Gravur mit Lasercutter
Verschlussmagnete für Deckel
dienstbereite Kiste