- Achte auf die Sicherheit – sowohl auf deine als auch auf die anderer!
- Lege Werkzeug nach Benutzung zurück!
- Gehe mit dem Werkzeug sorgfältig um!
- Melde etwaige Beschädigungen sofort!
- Nutze nur Maschinen, für die du eine Einweisung erhalten hast!
- Verwende Maschinen nur fachgerecht!
- Beachte die Farbcodierung: rot bedeutet “nur nach Rückfrage”, grün bedeutet “frei verwendbar”!
- Räume nach dem Arbeiten auf!
- Gehe rücksichtsvoll mit anderen und ihrem Eigentum um!
- Redet miteinander!
Archiv für den Autor: Marian Kogler
Bilder von der Eröffnung
Anbei einige Impressionen von der Eröffnung am 19. Januar 2013.
- Die Werkstatt.
- Verschiedene Holzarten.
- Tischoberfräse und Werkstück.
- Die CNC-Fräse.
- Die Dekupiersäge mit ausgesägter Blume.
- Ein CNC-gefräster Zahnradbaukasten.
- Der Ultimaker (3D-Drucker) mit einer 3D-gedruckten Katze.
- Der Ultimaker beim Drucken einer Schraube.
Eröffnung verpasst?
Kein Problem. Komme einfach zur Einführungswoche.
Wir bieten zu unseren regulären Öffnungszeiten nächste Woche (Montag, den 21., 19:00 – 22:00, Mittwoch, den 23., 19:00 – 22:00, Samstag, den 26., 17:00 – 22:00) Werkstattführungen, Demonstrationen und Einführungen in unserer Werkstatt.
Auch Restessen und -getränke von der Eröffnung sind noch vorhanden.
Eröffnung am Samstag, den 19. Januar 2013
Endlich ist es soweit!
Das Eigenbaukombinat Halle lädt Sie hiermit herzlich zu unserer Eröffnung mit Tag der offenen Tür am Samstag, den 19. Januar 2013 ein.
Zwischen 10 und 18 Uhr haben Sie die Möglichkeit, unsere Werkstatt und unser Labor zu besichtigen. Wir bieten Ihnen einen Überblick über unsere Werkzeuge und Maschinen, unsere Projekte und unsere Zukunftspläne.
Die Einladung als .pdf zum Download gibt es hier.
Hinweise zur Anfahrt sind hier zu finden.
Prototyp eines Standardkastens
Ich möchte eine einfache Plattform erstellen, auf deren Basis ich Bücherregale, Kleiderschränke und die Unterkonstruktion meines geplanten Schreibtisches bauen kann. Zunächst sollte ein Prototyp entstehen, insbesondere um die Stabilität der Konstruktion zu überprüfen.
Zunächst wurde die Spezifikation festgelegt. Ein Standardkasten hat eine Höhe von 60 cm und eine Breite von 40 cm. Er besteht mit Ausnahme der Rückwand aus 18 mm dickem Fichte Leimholz; die Rückwand ist eine 3 mm dicke Hartfaserplatte (alternativ: Dünn-MDF). Die Rückwand steckt in den Seitenwänden, die Nut ist in grün dargestellt. (Download als DXF).
Hier die Teile. Der Standardkasten wird durch Lamello-Verbinder zusammengehalten; die notwendigen Nuten sind bereits eingefräst. Auch die Nut für die Rückwand wurde mit Hilfe der Lamello-Nutfräsmaschine hergestellt. Da die Maschine konstruktionsbedingt an den Ecken nicht so hoch fräst, musste die Rückwand mit Hilfe der Tellerschleifmaschine an den Ecken abgerundet werden.
Noch einmal eine Übersicht über alle Teile: Deckel, Boden, die zwei Seiten und unten die Rückwand. Auch die Lamello-Verbinder sind bereits gesteckt.
So sieht der fertige Kasten aus. Ein Vorteil dieser Bauart ist, dass ein solcher Kasten sehr schnell zu bauen ist, etwa in einer halben Stunde vom Holz bis zum fertigen Kasten. Baut man mehrere solcher Kästen (nach der Erfahrung mit dem ersten), lässt sich die Zeit auf wenige Minuten pro Kasten reduzieren. Leider ist der Kasten zumindest in nicht zusammengeleimtem Zustand recht instabil und insbesondere für Scherkräfte empfänglich, weswegen wohl eine Rückenversteifung im “Serienmodell” notwendig sein wird.
Zeitaufwand:
eine halbe Stunde für den Prototypen, fünf bis zehn Minuten für weitere Kästen
Materialbilanz:
- 2000mm x 400mm x 18mm-Platte Fichte Leimholz
- 0,22 m² 3mm Dünn-MDF
- 12 Lamello-Verbinder
Kostenschätzung:
15 €
Die letzte Hürde ist genommen
Es ist vollbracht: Eigenbaukombinat Halle e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein.
CNC-Fräsen für Anfänger
In diesem Artikel möchten wir eine kleine Einführung in die Kunst des CNC-Fräsens geben. Unser Beispielprojekt ist ein kleiner Schrank für ein Puppenhaus (Maßstab 1:24), der aus 4 mm dickem Birke MPX gefräst werden soll.
Am Anfang steht die Zeichnung, die in einem CAD-Programm erstellt wird. Wie man sieht, besteht der Schrank aus mehreren Teilen: den Seitenteilen (in der Zeichnung weiß), Vorder- und Rückseite (grün) und Zwischenböden (rot). Damit die Teile zusammenhalten, haben wir Nasen und Vertiefungen in den Teilen vorgesehen – anhand der Zeichnung kann man schon erkennen, wo die Teile stecken sollen.
Allerdings ist in dieser Zeichnung noch keine Information darüber enthalten, wie sie interpretiert werden soll. Wir müssen also festlegen, welche Vektoren durchgefräst werden sollen (wie etwa die Außenkonturen der Teile), welche nur als Nuten eingefräst werden sollen (die Dekorationen am Unterteil des Schranks) und wo die gesamte Fläche geräumt werden soll (die Vertiefungen). Dazu brauchen wir ein weiteres Programm.
Eine Kleinigkeit müssen wir noch beachten: Würden wir die einzelnen Teile vollständig ausfräsen, würden sie sich selbstständig machen, wenn sie keine Verbindung zum umgebenden Holz mehr haben. Dem kann man entweder mit einem Vakuumtisch (den wir nicht haben) begegnen oder damit, dass man Tabs setzt, also kleine Verbindungsstücke, die erhalten bleiben sollen. Nachdem wir unsere Pfade fertig berechnet haben, können wir uns eine Vorschau anzeigen lassen.
Wir erhalten nun eine fertige Datei, die G-Code-Befehle enthält – also genau festlegt, was die Maschine machen soll. In der Zwischenzeit haben wir schon das Holzstück auf dem Frästisch aufgespannt.
Jetzt ist Millimeterarbeit gefragt. Die Fräse weiß nämlich nicht, wie hoch das Werkstück im Vergleich zum Nullpunkt ist. Wir könnten natürlich einfach den Startpunkt unter Zuhilfename der Dicke des Holzes berechnen, haben aber die Erfahrung gemacht, dass als “4 mm dick” verkauftes Holz gerne auch einmal 3,8 oder 4,2 mm dick sein kann, und gehen daher auf Nummer sicher. Die Fräse lässt sich in Zweihundertstelmillimeterschritten bewegen – das ist genauer als jeder Messschieber.
Los geht’s!
Der fertig gefräste Bogen, gut sichtbar die Tabs. Nicht im Bild: etwa hundert Gramm Holzstaub.
Zunächst muss das Holz noch glattgeschliffen werden…
…damit wir, auf viel weniger brachiale Weise als es dieses Bild suggerieren mag, die einzelnen Teile entnehmen können.
Nach dem erfolgreichen Brechen der Tabs müssen wir noch die letzten Reste wegschleifen.
Zum Schluss kommt noch der Zusammenbau. Im Bild ist der Schrank nur zusammengesteckt; sinnvollerweise verleimt man die einzelnen Teile, um den Schrank stabiler zu machen.
Post vom Finanzamt
Sehr geehrte Damen und Herren,
der eingereichte Satzungsentwurf entspricht den steuerlichen Bestimmungen der Abgabenordnung.
Wir sind ein Verein!
Wir haben uns am 15. Februar zu einer Gründungsversammlung getroffen und sind nun auch offiziell ein Verein. Wenn die Eintragung im Vereinsregister erfolgt ist (in etwa vier bis sechs Wochen), ist unser Verein ein e.V. und damit voll rechtsfähig.
Ich war schon zuvor beim Finanzamt und ließ die Satzung überprüfen. Der Erteilung der Gemeinnützigkeit sollte nichts im Wege stehen. Als gemeinnütziger Verein bekommen wir nicht nur zahlreiche Leistungen kostenlos (wie z.B. ein Girokonto bei manchen Geldinstituten), sondern es sind auch Mitgliedsbeiträge und Spenden an uns steuerlich absetzbar.























